Depressionen

Depressive Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Krankheiten. Häufig werden die Depressionen nicht erkannt. Vorurteile und Schamgefühle verhindern häufig, dass der Betreffende sich Rat und Behandlung sucht. Botschaften wie „Depressionen können jeden treffen“, „die Depression hat viele Gesichter“ oder „die Depression ist behandelbar“ sollten umfangreich vermittelt werden.

Kernsymptome der Depression:

  • Depressive Verstimmungen
  • Antriebshemmung
  • Schlafstörungen
  • Gedanken nicht mehr leben zu wollen

Unter Umständen bestehen ausschließlich körperliche Symptome, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Magenschmerzen und Schwindel. Die internistischen Untersuchungen sind unauffällig, die Beschwerden bleiben jedoch bestehen und oft wird verkannt, dass hinter solchen körperlichen Beschwerden eine depressive Erkrankung steckt.

Diagnostik:

  • Ausführliches Gespräch und Anamnese
  • Ausschluss organischer Erkrankungen
  • Körperliche Untersuchungen, evtl. Blutuntersuchungen
  • Beratung über unterschiedliche Therapiestrategien

Therapien:

  • Psychotherapie, z.B. kognitive Verhaltenstherapie
  • Einsatz von Antidepressiva
  • Evtl. Lichttherapie, evtl. Wachtherapie
  • Bewegungstherapie

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