Schwindel

Schwindel wird sehr häufig geklagt und kann unterschiedliche Ursachen haben: zum einen neurologisch, zum anderen psychiatrisch oder als Folge einer peripher vestibulären Störung. So ist beispielsweise der benigne paroxysmale Lagerungsschwindel eine häufige Form von Schwindel, er tritt nur bei bestimmter Lagerung auf und setzt mit heftigen Drehschwindelattacken mit Übelkeit ein. Als Behandlung wird ein bestimmtes Lagerungstraining empfohlen. Schwindel kann es auch bei Vestibularisausfall geben. Dann  ist immer eine Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Untersuchung notwendig, um die Erkrankung festzustellen. Aber auch bei Vorliegen von Tumoren oder Durchblutungsstörungen können Schwindelsymptome auftreten, sie haben dann weitere neurologische Begleitsymptome. Diese werden im Rahmen einer neurologischen Untersuchung festgestellt.

Auch im Rahmen von Angststörungen und Panikattacken kann es zu Schwindel kommen.
Zusätzlich kann durch Medikamente ein Schwindel ausgelöst werden.

Immer ist bei Schwindel eine ausführliche Anamnese, eine neurologische und ggf. Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Untersuchung sowie eine psychiatrische Untersuchung erforderlich.

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