Depressionen

Bereits im Kindesalter können depressive Verstimmungen auftreten. Traurige Grundstimmung, Freudlosigkeit und Antriebsstörungen führen bei den Kindern zu erheblichen Verunsicherungen in ihrem Eigenerleben. Zusätzlich kann es zu Ängsten und Unwohlsein sowie zu aggressivem Verhalten kommen, letzteres wird häufig fehlgedeutet. Häufig kommt es zu Erziehungs- und Schulschwierigkeiten. Neben Schlafstörungen, Appetitstörungen und psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen kommt es zu Konzentrationsstörungen, herabgesetzter Aufmerksamkeit und verminderter Ausdauer, so dass Schulleistungsprobleme entstehen können. Häufig klagen die Kinder über somatische Beschwerden wie Bauchschmerzen und Übelkeit. Kinder- und jugendpsychiatrische Untersuchung, neuropsychologische Untersuchung und eine ausführliche Situationsanalyse sind erforderlich. Die Therapie besteht aus einem multimodalen Konzept mit Psychotherapie, Elternberatung, ggf. medikamentöser Behandlung.

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