Sprachentwicklungsverzögerungen

Entwicklungsbedingte Sprachstörungen können mit Verzögerung der Expressivsprache und des Sprachverständnisses, Stammeln, Dyslalie (z.B. Lispeln) sowie Störungen der Satzzusammenstellung mit Beeinträchtigung der Wort- und Satzbildung einhergehen. Sprech- und Sprachentwicklungsstörungen sind häufig mit anderen Entwicklungsverzögerungen kombiniert, so beispielsweise mit einer motorischen Entwicklungsverzögerung. Untersuchungen der Sprache und des Sprechens, des Hörens, entwicklungsneurologische und entwicklungspsychologische Untersuchungen können notwendig sein. Bei Vorliegen einer Hörminderung erfolgt die Versorgung mit Hörhilfen, ferner Durchführung einer Logopädie. Bei Verhaltensauffälligkeiten und deren sekundären Folgen evtl. Psychotherapie, Elternberatung und zusätzlich heilpädagogische Maßnahmen. Bei zusätzlichem Vorliegen einer motorischen Entwicklungsverzögerung kommen Ergotherapie und/oder Psychomotorik in Frage.

« zurück zur Übersicht