Schlafstörungen

Die Symptome können Ein- und/oder Durchschlafstörungen sein mit unruhigem Schlaf, nicht erholsamen Schlaf, Früherwachen, vermehrtem Grübeln während der Wachphasen, erhöhte Erregung und Anspannung vor dem Einschlafen, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen, verminderte Leistungsfähigkeit, Ängste und Schmerzen.

Schlafstörungen können ganz unterschiedlich verursacht werden, so beispielsweise durch organische Störungen (z.B. Schlafapnoesyndrom, Restless-legs-Syndrom, Herzerkrankungen, Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen bei Morbus Parkinson oder Alzheimer-Erkrankungen, Ein-und Durchschlafstörungen bei Blutzuckererkrankungen oder Schilddrüsenstoffwechsel-Erkrankungen usw.).

Ferner können äußere Einflüsse wie Stress- und Belastungssituationen, Alkohol, Drogen, Medikamente, Zeitzonenwechsel, Schichtarbeit beeinflussend für Schlafstörungen sein.

Aber auch im Rahmen von psychiatrischen Erkrankungen, wie beispielsweise Angststörungen, Depressionen oder Manien können Schlafstörungen auftreten. Langfristig können die Schlafstörungen chronisch werden durch eine gestörte Erregungsbalance und vermehrter Ängstlichkeit vor den Schlafstörungen.

Die Untersuchung der Schlafstörung ist sehr komplex, Anamnese, Schlafprotokolle, Ausschluss von organischen Erkrankungen, evtl. eine Schlaflaboruntersuchung sowie Erfassen der Schlafhygiene und Ausschluss psychiatrischer Erkrankungen sowie Fremdanamnese sind häufig erforderlich. Die Therapie ist sehr umfangreich und richtet sich nach der zugrunde liegenden Schlafstörung. Immer ist eine individuelle Beratung und Behandlung notwendig.

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