Multiple Sklerose

Bei der Multiplen Sklerose spielen genetische Faktoren, Umweltfaktoren, geographische Faktoren, Klima, Ernährung und immunologische Faktoren eine Rolle. Sie ist eine Erkrankung, die meistens Frauen zwischen dem 20. Und 40. Lebensjahr betrifft. Beschwerden können Lähmungen sein, Gefühlsstörungen, Sehstörungen, Gang- und Standstörungen, Blasen-Mastdarm-Störungen und psychische Störungen. Die Beschwerden können in Schüben auftreten. Verschiedene Verlaufsformen der MS werden unterschieden. Die Untersuchung ist immer eine genaue Anamneseerhebung und eine neurologische Untersuchung, wobei der Verlauf und die Beschwerdesymptomatik berücksichtigt werden. Ferner wird eine Nervenwasseruntersuchung (Lumbalpunktion) durchgeführt sowie eine Schichtaufnahme vom Gehirn (craniales MRT) sowie unterschiedliche neurophysiologische Untersuchungen (z.B. evozierte Potentiale).

Die Therapie ist in der akuten Schubbehandlung eine Cortison-Infusionstherapie, ferner werden verschiedene immunsupressive und immunmodulatorische Behandlungen eingesetzt. Ergänzend wird diese Therapie durch die Behandlung einzelner Symptome sowie Vorbeugung und Behandlung der Folgeerkrankungen, z.B. durch Einsatz von Krankengymnastik, Ergotherapie.

Deutsche Multiple-Sklerose Gesellschaft

Buchtipp:

« zurück zur Übersicht